Prävention Sucht

Sucht im Alter ernst nehmen, bei der Pflege sensibel agieren!

Das Thema ‚Sucht im Alter‘ gewinnt aufgrund des demographischen Wandels zunehmend an Bedeutung. Rund 15 Prozent der von ambulanten oder stationären Pflegediensten betreuten Menschen haben bereits heute ein Alkohol- oder Medikamentenproblem. Die Fachstelle für Suchtprävention Berlin hat im Rahmen des Programms „Suchtsensible Pflege“ eine Broschüre entwickelt, die sich konkret an die Fachkräfte in der Altenpflege wendet. Sie sollen dabei unterstützt werden, qualifiziert zum Thema ‚Sucht im Alter‘ beraten und handeln zu können.  
Marlene Mortler: „Sucht schaut nicht nach dem Alter! Auch ältere Menschen können suchtgefährdet oder bereits suchtkrank sein. Sie brauchen spezifische Hilfe und Unterstützung. Dazu gehört, dass Pflegekräfte und Pflegeberater ausreichend qualifiziert sind. Werden die älteren Menschen frühestmöglich angesprochen, ist die Chance groß, mit geeigneter Hilfe deren Lebensqualität wieder zu erhöhen oder zu erhalten. Die neue Broschüre des Programms ‚Suchtsensible Pflege‘ leistet dabei einen wertvollen Beitrag. Mir ist es wichtig, darauf hinzuweisen, dass riskanter Alkohol- und Medikamentenkonsum nicht nur die Gesundheit, sondern auch ein selbstständiges, selbstbestimmtes und aktives Leben gefährdet.“  
Download unter:  
http://www.berlin-suchtpraevention.de/public/shop/~csc/shop-a98.html?cat=c4_Broschueren.html

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