Gruppengründungen in Weimar – Amputierte und Prothesenträger, Betroffene toxischer Beziehungen und Gruppe für an Brustkrebs erkrankte und -erfahrene Frauen

Interessierte gesucht

Die Selbsthilfekontaktstelle in Weimar sucht weitere Betroffene zur Gründung von drei neuen Selbsthilfegruppen für den offenen und wertfreien gemeinsamen Austausch.

Selbsthilfegruppe für Amputierte und Prothesenträger

Sind Sie amputiert und suchen Kontakt zu anderen Betroffenen? Steht eine Amputation bevor und Sie haben viele Fragen? Mir selbst wurde 2022 ein Bein amputiert. Mein Leben ist nicht vorbei, nur vieles ist anders. Ich möchte mich mit anderen austauschen zur neuen Lebenssituation, zu individuellen Besonderheiten, zu damit verbundenen Konsequenzen für die Lebensführung und Zukunftsplanung. Dabei kann ich gut meine Erfahrungen einbringen und freue mich auf die Erfahrungen anderer Betroffener. Wir haben alle viel gelernt, können Tipps weitergeben, uns gegenseitig verstehen und nach vorne schauen. Wenn Sie interessiert sind, melden Sie sich gerne in der Selbsthilfekontaktstelle.

Austausch für Betroffene toxischer Beziehungen

Kommen Dir folgende Sätze bekannt vor? Ich fühle mich ausgenutzt, einsam und habe das Gefühl nie gut genug zu sein. Früher war meine Partnerin ganz anders. Das hat mein Partner bestimmt nicht so gemeint. Ich will die Familie nicht auseinanderreißen und leide lieber. Ich erkenne mich selbst nicht mehr. Wo bin ich in der Beziehung? Aus eigenen langjährigen Erfahrungen möchten wir eine Gruppe initiieren, die sich im offenen und vertrauensvollen Austausch auseinandersetzt mit dem, was wir erlebt haben. Wir wollen am eigenen Erlebten verstehen, wie wir in eine toxische Beziehung geraten konnten. Wir wollen zuversichtlich nach vorne schauen, belastende Themen auflösen und uns gegenseitig in unserer Selbstfindung unterstützen. Herzliche Einladung!

Selbsthilfegruppe für an Brustkrebs erkrankte und -erfahrene Frauen

Wir möchten eine Selbsthilfegruppe gründen, um Frauen (unter 55 J.) mit einer Brustkrebserkrankung einen geschützten Raum für Austausch, gegenseitige Unterstützung und Ermutigung zu bieten. In diesem Rahmen wollen wir über die eigenen verwirrenden und belastenden Gefühle sprechen und Verständnis und Trost finden. Eine Brustkrebsdiagnose bringt noch lange nach Beendigung der Behandlungen körperliche, seelische, soziale und vor allem familiäre Herausforderungen mit sich. Unsere Ängste, Hoffnungen und persönlichen Erfahrungen können wir miteinander teilen. Die Gruppe ist offen für Betroffene – unabhängig von Krankheitsstadium oder Therapiesituation. Herzliche Einladung!

Kontakt und Informationen zu den Gründungsvorhaben:

Selbsthilfekontaktstelle/ Gesundheitsamt Weimar

Katja Kliewe

E-Mail: selbsthilfe@stadtweimar.de

Telefon: 03643 762 753

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