Anfragen aus Forschung und Bildung
Anfragen aus Forschung und Bildung
Wissenschaftlichen Umfrage zu sozialem Rückzug (Masterarbeit Soziologie)
Kurzbeschreibung des Themas:
Das Phänomen des starken sozialen Rückzugs, also Situationen, in denen Menschen soziale Kontakte bewusst stark reduzieren, meiden und ihr Zuhause nur sehr selten verlassen, soll untersucht werden. Einbezogen werden auch gerne Formen, die in der Forschung in der Nähe des japanischen Phänomens der Hikikomori verortet werden.
Ziel der Studie ist es, besser zu verstehen,
- wie Betroffene ihren Alltag erleben,
- welche sozialen oder persönlichen Faktoren zum Rückzug beitragen können,
- und welche Ähnlichkeiten oder Unterschiede zu international bekannten Rückzugsphänomenen bestehen
Zielgruppe: alle Personen in Deutschland, die sich länger sehr stark sozial zurückziehen / zurückgezogen haben
Dauer und Art der Befragung: Die Teilnahme erfolgt über eine anonyme Online-Umfrage (Dauer ca. 30–45 Minuten).
Studienträger: Friedrich-Schiller-Universität Jena
Unter folgendem Link können Sie an der Umfrage teilnehmen: https://umfrage.uni-jena.de/?r=survey/index&sid=118573&lang=de
Kontaktdaten:
Christin UnterbeckMasterstudierende der Soziologie,
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Anfragen aus Forschung und Bildung
Evaluation der Regelungen im SGB V und SGB IX zur Begleitung von Menschen mit Behinderungen im Krankenhaus
Kurzbeschreibung des Themas:
Transfer führt im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales derzeit eine Evaluation dieser gesetzlichen Neuerungen durch. Dabei spielt die Perspektive von Menschen mit Behinderungen eine zentrale Rolle.
Sie laden Sie herzlich ein, sich als Vertreter*in der Selbstvertretung an einer Fokusgruppe zu beteiligen. In diesem Rahmen möchten wir mit Ihnen ins Gespräch kommen über:
• Ihre Einschätzung der gesetzlichen Neuregelung zur Begleitung im Krankenhaus,
• die Erfahrungen von Betroffenen mit Krankenhausaufenthalten und der Inanspruchnahme einer Begleitperson,
• mögliche Hindernisse in der Umsetzung und
• Ideen für eine stärkere Berücksichtigung der Bedarfe von Menschen mit Behinderungen im Krankenhaus.
Ziel der Fokusgruppe ist es, die Sichtweise der organisierten Selbstvertretung in die Evaluationn einzubeziehen und daraus Impulse für Verbesserungen abzuleiten.
Zielgruppe bzw. gesuchte Erfahrungsbereiche: Teilnehmende, die im EGH-Bezug sind und einen Krankenhausaufenthalt nach dem 01.11.2022 hatten.
Dauer und Art der Befragung: Fokusgruppen dauern etwa 90 Minuten und finden im September in Präsenz, oder als Videokonferenz statt.
Studienträger: transfer - Unternehmen für soziale Innovation
Sie wollen das Forschungsvorhaben unterstützen und an den Forschungsgruppen teilnehmen? Dann wenden Sie sich direkt an Tranfer- Unternehmen für soziale Innovation oder an uns (info@selbsthilfe-thueringen.de).
Kontaktdaten:
Telefon: 065 71-17 40 9 17
E-Mail: Begleitung_KH@transfer-net.de
Fax: 06571-17409-9910
Immer mehr Schüler:innen, Studierende und Forschende interessieren sich für die Themen der Selbsthilfe. Sie suchen den Austausch mit Menschen, die eigene Erfahrungen gemacht haben – z. B. im Rahmen von Fach- oder Abschlussarbeiten, Interviews oder Umfragen.
Die Landeskontaktstelle für Selbsthilfe Thüringen e. V. bietet dafür eine neue Plattform:
Ein geschützter „Marktplatz“, auf dem wissenschaftliche Anfragen öffentlich einsehbar sind – datenschutzkonform und freiwillig.
Für Anfragende:
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Sie füllen ein Formular mit den wichtigsten Angaben zu Ihrem Vorhaben aus.
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Wir prüfen die Anfrage redaktionell.
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Nach Freigabe veröffentlichen wir die Anfrage (anonymisiert, wenn gewünscht) auf dieser Seite.
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Interessierte Selbsthilfegruppen können sich bei Ihnen oder uns melden.
📌 Bitte beachten Sie:
Diese Plattform ist ausschließlich für schulische, akademische oder gemeinnützige Projekte gedacht.
Anfragen mit kommerziellem Hintergrund – insbesondere aus der Pharma- oder Gesundheitswirtschaft – können nicht veröffentlicht werden.
Für Selbsthilfegruppen:
Sie können auf dieser Seite Anfragen von außen einsehen – und selbst entscheiden, ob Sie sich melden möchten. Die Teilnahme ist freiwillig und mit keinerlei Verpflichtungen verbunden.
✓ Sie gestalten mit, wie über Selbsthilfe gesprochen und geforscht wird.
✓ Sie bringen Ihre Sichtweise ein – auf Augenhöhe mit jungen Menschen und Wissenschaft.
✓ Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung, zum Dialog und zur Entstigmatisierung.
✓ Der Austausch kann auch für Ihre eigene Gruppenarbeit bereichernd sein.
Bei Fragen oder Interesse wenden Sie sich gerne an unser Team: info@selbsthilfe-thueringen.de